Zeitschenker – Desenio

Projekt Desenio:

 

Wir die ehrenamtlichen Mitarbeiter von Wiehl-hilft e.V. nennen uns ,,Zeit-Schenker“. Wie der Name schon vermuten lässt haben wir uns nicht auf eine Aufgabe festgelegt, sondern machen das, was für die hilfsbedürftigen Senioren gerade wichtig erscheint. Wir sind flexibel und haben deshalb die Zusammenarbeit mit der OASe gewählt. Dadurch können wir administrative Angelegenheiten abgeben, sowie Expertenrat erhalten Team Sitzung von OASe und Wiehl-hilft Mitarbeiter: Die Zeit-Schenker haben somit die Möglichkeit sich ganz und gar auf ein Miteinander mit den Senioren zu konzentrieren, darunter verstehen wir mit den Senioren zusammen Erledigungen auszuführen, zu denen sie selber nicht mehr in der Lage sind. Darunter fallen Arztbesuche, Behördengänge interessante Dinge machen, zu denen sich die Senioren alleine nicht in der Lage fühlen oder einfach nur da zu sein für ein Gespräch. Wie Mutter Teresa einst bemerkte ist das Alleinsein eine der schlimmsten Formen der Armut. Jeder der schon einmal in Krankheit oder Not alleine war kann das sicherlich bestätigen. Die ehrenamtlichen Zeit-Schenker greifen da ein wo die Arbeit des Pflegedienstes oder die der Verwaltungen aus Kostengründen aufhört bzw aufhören muss, nämlich im Geben von zusätzlicher Zeit. Deshalb wünschen wir mit den vorhandenen Institutionen, die sich um die lebensnotwendigen Dinge hilfsbedürftiger Senioren bereits kümmern, eine enge Kooperation. Wir hegen nicht den Anspruch eine Form der Unterstützung zu bieten, die durch andere Institutionen abgedeckt werden kann. Wir wollen uns diesem Kreislauf „Zeit ist Geld“ entgegensetzen und dieses so wertvolle ,,Ding“ Zeit unseren Mitmenschen zur Verfügung stellen.

Schön, dass es Menschen in Verwaltungen gibt, die uns unterstützen und unsere Ansichten teilen. Denn ohne ihre Unterstützung hätten wir WENIGER ZEIT ZU VERSCHENKEN. Wie können Senioren einen Zeit-Schenker bekommen? Der erste Kontakt wird durch die OASe der Stadt Wiehl herbeigeführt, diese klärt die Notwendigkeit ab. Elke Neuburg oder Sandra Peifer, OASe, Kerstin Schumacher-Schröder oder Bettina Bolt-Steinmetz, Wiehl-hilft e.V. werden dann die ehrenamtlichen Mitarbeiter zuteilen. Den ersten Termin bei den älteren Menschen wird eine Mitarbeiterin der OASe begleiten. Zur Wahrung der Privatsphäre werden Telefonnummern und Adressen der ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht an die zu betreuenden Personen weitergegeben. Die Versicherung (Unfall-Haftpflicht) der ehrenamtlichen Mitarbeiter wird durch die Stadt Wiehl erfolgen, die Fahrtkostenerstattung wird von Wiehl Hilft e V.  übernommen.