1. Rundschreiben

Kinder-Patenschaften in Kinshasa von Wiehl-Hilft e. V.

Projekt 1 „ AKIN “

Dürfen wir vorstellen?
Dies ist unser hauptamtlicher Mitarbeiter für unser Kinderhilfsprojekt, Herr Kanga. Er ist uns schon seit Jahren bekannt. Er genießt unser Vertrauen und dank eines Spenders sind wir nun in der Lage einen Mitarbeiter für die Abwicklung aller in Kinshasa anfallenden Arbeiten zu bezahlen. Er bekommt 150 USD im Monat, das sind zurzeit ca. 100 Euro. Herr Kanga wird das Patengeld, welches monatlich überwiesen wird den Waisenhäusern und Familien, in denen die Kinder untergebracht sind übermitteln.

Gleichzeitig kümmert er sich um Angelegenheiten wie Berichte für die Pateneltern, Beschaffung von Schul-Uniformen und Schulbüchern und was sonst alles so anfällt.
Mit 25 Euro kann ein Kind versorgt werden.
Davon wird auch das Schulgeld bezahlt.
Wir haben eine Neuerung eingeführt, wonach wir 5 US Dollar des Patengeldes monatlich auf ein Sonderkonto einzahlen.
Davon wird die medizinische Versorgung sichergestellt. Dank der Information einer deutschen Organisation die bereits 1200 Kinder in Kinshasa betreut, können wir eine Menge Ideen und Erfahrungen für unser Projekt umsetzen.

Wenn die Kinder die Schule abgeschlossen haben, müssen sie sich mit einer Kleinexistenz selbstständig machen. Bei einer derzeitigen Arbeitslosenquote von ca. 70 % ist es eher unwahrscheinlich, dass jemand ein Angestelltenverhältnis eingehen kann. Bei den Mädchen ist deshalb die Überlegung ihnen nach entsprechender Anlernzeit eine Nähmaschine zur Verfügung zu stellen. Sie können dann z. B. für die neuen Patenkinder, Schuluniformen und Kleidung etc. nähen, aber natürlich auch andere Aufträge annehmen. Die Vorbereitung der Kleinexistenz sieht auch vor, dass die Jugendlichen einen kaufmännischen Grundkurs absolvieren müssen. Denn auch Kleinexistenzen sind bei nicht ausreichender Vorbereitung zum Scheitern verurteilt. Diese kaufmännischen Grundkurse werden in Deutschland von unseren Mitgliedern ausgearbeitet und ins Französische übersetzt.

Das nötige Handwerkzeug wie Kassenbücher, etc. werden wir aus Deutschland mitbringen. Die Kurse werden wir zuerst selbst abhalten, während wir unseren Jahresbesuch in Kinshasa machen.

Wir möchten, wenn möglich alles aus afrikanischer Fertigung kaufen, damit langfristig der hohen Arbeitslosigkeit entgegengewirkt wird.

Für die Jungen haben wir auch schon einige Ideen, aber diese werden wir ihnen/euch zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen. Dafür benötigen wir Werkzeuge, die wir nicht in Kinshasa erhalten können.
Wir müssen diese also in Deutschland sammeln und per Container, 10 Kilo 2 Euro, in den Kongo schicken. Dafür benötigen wir noch eine Partnerorganisation mit der wir schon in Kontakt getreten sind. Somit wäre immer ein Container packbereit. Der Beginn dieser Aktion wird euch/ihnen noch einmal gezielt mitgeteilt.

VERWENDUNG DER PATENGELDER

Erster Monatsbeitrag der Paten
Das erste monatliche Patengeld in Höhe von 25 €, das sind momentan
37 USD sollen in Zukunft folgendermaßen verwendet werden:
Anschaffung einer Schuluniform 6,70 USD
Sportschuhe 10,00 USD
Moskitonetz 5,00 USD
besonders wichtig zur Vorsorge von Krankheiten, die durch Moskitos (nachtaktiv) hervorgerufen werden, z. B. die lebensgefährliche Malaria Tropica,
ärztliche Erstversorgung, komplette Untersuchung 5,00 USD
verbleiben für Lebensmittel. 11,00 USD

Zweiter Monatbeitrag und Folgende

Schulgeld 10,00 USD
Rücklage für Arztkosten 5,00 USD
Lebensmittel und Kleidung 22,00 USD

Sandalen 5 USD und Schulbücher sowie Stifte für ein Schuljahr 30 USD, werden aus dem normalen Spendenaufkommen gesichert. Z. B. Einnahmen aus dem Schmuckverkauf, den wir ca. 3-mal im Jahr dank der Unterstützung eines Marienheider Unternehmens durchführen und aus Verkäufen von Werbepräsenten, dank der Unterstützung einer Werbeagentur aus Lantenbach.
Wir danken unseren Freunden, Paten und Spendern ganz herzlich dieses Konzept angehen zu können.

Wir haben zurzeit neununddreißig Kinder die dringend in Patenschaften untergebracht werden müssen.

Diese Kinder werden zusätzlich von einer gemeinnützigen afrikanischen Organisation betreut „Soleil Levant“, was soviel wie „aufgehende Sonne“ bedeutet. Die Leiterin dieser Organisation ist Bibi Muloki. Sie ist Krankenschwester und Hebamme im Krankenhaus von Kinshasa und leitet dort eine Abteilung. In ihrer Freizeit kümmert sie sich um arme und kranke Kinder.
Allerdings kann die afrikanische Organisation nur geringe finanzielle Mittel aufbringen. Ohne diese geht es aber nicht, denn Nahrungsmittel sind zum Überleben erste Priorität und eine Schulbildung für die Zukunft der Kinder ist ebenso wichtig.

Dies sind zwei von den neununddreißig Kindern