2. Rundschreiben

Neuigkeiten aus Kinshasa 3-08

Liebe Paten, Spender und Interessierte,

 

wir möchten weiteren Kindern in dem uns bekannten Umfeld in Kinshasa helfen. Hier leben 39 sehr bedauernswerte Kinder und brauchen schnell Hilfe.

Diese Kinder sind stark unterernährt und bekommen nur unregelmäßig Nahrung. Ohne Hilfe haben sie nur eine ganz geringe Chance erwachsen zu werden. Wir hoffen, dass wir alle in Patenschaften vermitteln können. Hier sind drei von diesen Kindern abgebildet. Über jedes Gute Wort bei interessierten Personen für diese Kinder sind wir dankbar!

Freudige Nachrichten haben wir auch zu verkünden.

Das Geld für das erste geländegängige Fahrzeug ist zusammen. Nächste Woche wird ein Mitsubishi Pajero gekauft. Dieser Wagen steht schon in Kinshasa und unser Mitarbeiter Pierre Kanga hat einen guten Preis ausgehandelt. Jetzt können wir auch in das Umland fahren, die Kinder, wenn nötig ins Krankenhaus oder zum Arzt befördern und Lebensmittel etc. zu den Unterkünften bringen, die nicht mehr mit einem normalen Fahrzeug erreicht werden können. Mit einem Auto ist es noch etwas schwierig alle Aufgaben zu erledigen, aber wir sammeln bereits für das zweite.

Vor zwei Wochen hatten wir zudem die Gelegenheit uns an der Pacht eines Bauernhofes, er liegt 220 km von Kinshasa entfernt, zu beteiligen. Eine uns bekannte afrikanische gemeinnützige Organisation, die ebenfalls Kinder unterstützt hat sich darum gekümmert. Im Mai hatte die Regierung einen Erlass herausgegeben der besagte, dass man günstig Grundstücke für die landwirtschaftliche Nutzung pachten konnte.
Der Pachtvertrag für 7000 qm beläuft sich auf 25 Jahre und kostet 2000 USD für die gesamte Laufzeit. Eine Verlängerung ist jederzeit möglich. Fruchtbares Land zu günstigen Preisen. Wir hatten uns ja schon mit dem Gedanken beschäftigt Lebensmittel aus eigenem Anbau zu beziehen. Jetzt ist ein Schritt in diese Richtung getan und das Auto kommt sofort zum Einsatz. Hieraus können wir auch günstig Lebensmittel für unsere Patenkinder beziehen. Das erste Jahr muss viel organisiert und die Farm muss regelmäßig besucht werden. Dies alles wäre ohne Fahrzeug nicht möglich.

Viele Grüße vom gesamten Wiehl-Hilft Team

Kerstin Schumacher-Schröder